Gastdirigentinnen und -dirigenten

Erfahren Sie hier, wer das LJSO Hessen in den kommenden Arbeitsphasen leiten wird und wer das Orchester bisher dirigiert hat.

Roc Fargas i Castells

Dirigent der Oster-Arbeitsphase 2026 

  • Biographie

    Roc Fargas i Castells, geboren in Barcelona, ist ein vielseitiger Dirigent, aktiv in Oper, Ballett und sinfonischem Repertoire. Mit einer Basis in Historischer Aufführungspraxis und zeitgenössischer Musik bringt er eine facettenreiche Herangehensweise in seine Arbeit ein.

    Zu seinen jüngsten Höhepunkten zählen Debüts an der Hamburgischen Staatsoper, beim Kölner Kammerorchester und den Bochumer Symphonikern sowie Assistenzen an der Staatsoper Hannover, am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen und am Staatstheater Mainz. Fargas gewann 2025 den 1. Preis, den Orchesterpreis und den Publikumspreis beim Dirigierwettbewerb Maestro Borislav Ivanov in Varna, Bulgarien. Er dirigierte Orchester wie die Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken, die Staatskapelle Weimar, die Göttinger Symphoniker, die Jenaer Philharmonie und leitet regelmäßig das Landesjugendsinfonieorchester Hessen. Seit 2023 engagiert sich Fargas regelmäßig in der Ukraine, um durch Musik Hoffnung zu vermitteln. Er dirigierte Projekte mit Open Opera Ukraine, Kyiv Camerata und dem “Mriya”-Orchester und leitete das Eröffnungskonzert des Kharkiv Music Festivals 2024 in einem Bombenschutzkeller.

    Fargas studierte Musik an der Universität Cambridge, Historische Aufführungspraxis und Dirigieren an der Royal Academy of Music bei Prof. Sian Edwards und absolvierte ein Konzertexamen im Dirigieren an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar bei Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Ekhart Wycik. Zudem ist er Stipendiat des Forum Dirigieren des Deutschen Musikrats und der Akademie Musiktheater Heute der Deutsche Bank Stiftung.

    https://rocfargas.com/
    Foto: © David Haas

Prof. Nicolás Pasquet

Dirigent der Sommer-Arbeitsphase 2026 

  • Biographie

    Professor Nicolás Pasquet stammt aus Uruguay. Nach dem Studium von Violine und Orchesterleitung in Montevideo sowie an den Musikhochschulen in Stuttgart und Nürnberg leitete er seit 1981 regelmäßig uruguayische Orchester und war von 1992 bis 1994 Chef des Staatlichen Rundfunk-Sinfonieorchesters von Uruguay.

    1984 und 1986 wurde er vom Deutschen Musikrat für das Dirigentenforum ausgewählt; 1987 gewann er den Ersten Preis beim 37. Internationalen Dirigentenwettbewerb in Besançon, Frankreich.

    Seither arbeitet er mit namhaften Orchestern im In- und Ausland zusammen, darunter die Stuttgarter Philharmoniker, das NDR-Radiophilharmonie Hannover, das Münchner Rundfunkorchester, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, das Orchestre du Capitole de Toulouse, das Orchestre Lamoureux Paris, das Basler Sinfonieorchester sowie das Queensland Philharmonic Orchestra in Australien.

    Internationale Konzerttourneen führten ihn durch ganz Europa, die USA, Südamerika (Chile, Uruguay, Brasilien, Kolumbien), Australien, Südkorea, Namibia und Südostasien.

    Von 1993 bis 1996 war Nicolás Pasquet Chefdirigent des Sinfonieorchesters von Pécs in Ungarn, mit dem er regelmäßig in Pécs und Budapest konzertierte. Für seinen Einsatz zur Förderung und Aufführung ungarischer Musik wurde er 1998 in Budapest mit dem Béla Bartók/Ditta Pásztory-Preis sowie dem László-Lajtha-Preis ausgezeichnet. Von 1996 bis 2001 wirkte er als Generalmusikdirektor der Neubrandenburger Philharmonie, wo er neben den Konzertreihen und Tourneen auch zahlreiche CD-Einspielungen sowie die Zusammenarbeit mit dem Deutschlandfunk Köln und dem DeutschlandRadio Berlin verantwortete. In der Saison 2001/02 war er zudem als Chefdirigent des Orchesters am Landestheater Coburg tätig.

    Pasquet hat eine umfangreiche Diskografie bei den Labels Marco Polo, Naxos und Beyer eingespielt, darunter die Gesamtaufnahme der sinfonischen Werke von László Lajtha. Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen zählen das Gesamtwerk von Pierre Rode für Violine und Orchester mit Friedemann Eichhorn und der Jenaer Philharmonie sowie die hochgelobte Einspielung der Violin- und Cellokonzerte von Max und Antoine Bohrer.

    Nachdem er bereits als Dozent am Meistersinger-Konservatorium in Nürnberg tätig war, folgte er 1994 dem Ruf als Professor für Orchesterleitung an die Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar. Dort leitet er bis zum Sommer 2024 eine internationale Dirigierklasse und ist Chefdirigent des Hochschulorchesters. Darüber hinaus pflegt er eine intensive Zusammenarbeit mit Elite-Jugendorchestern, wie den Landesjugendorchestern von Baden-Württemberg, Bayern und Hessen, dem Kammerorchester Schloss Belvedere sowie dem South-East Asian Youth Chamber Orchestra in Bangkok. Bis März 2024 war er Chefdirigent des Landesjugendsinfonieorchesters Hessen, wofür ihm 2024 der Hessische Verdienstorden verliehen wurde.

    2024/25 übernahm Nicolás Pasquet den Zubin Mehta Lehrstuhl für Dirigieren an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid sowie den International Chair in Conducting am Royal Northern College of Music in Manchester.

    https://www.nicolaspasquet.com/
    Foto: © Guido Werner

Gastdirigate

  • Vitali Alekseenok

    Winter 2025, Sommer 2023, Sonderprojekt Mai 2023
  • Dominik Beykirch

    Ostern 2015
  • Prof. Rüdiger Bohn

    Winter 2018
  • Johannes Braun

    Winter 2022, Sommer 2018
  • Prof. Hubert Buchberger

    Winter 2009
  • Holly Hyun Choe

    Sommer 2024
  • Valentin Egel

    Ostern 2025
  • Florian Erdl

    Ostern 2019
  • Simon Gaudenz

    Winter 2023
  • Mario Hartmuth

    Winter 2026
  • Izabelė Jankauskaitė

    Ostern 2024
  • Johannes Klumpp

    Ostern 2016, Winter 2013, Ostern 2011
  • Prof. Florian Ludwig

    Winter 2024
  • Martin Lukas Meister

    Winter 2010
  • Friedrich Praetorius

    Herbst 2021
  • Leslie Suganandarajah

    Sommer 2025, Ostern 2017
  • Justus Thorau

    Sommer 2015, Winter 2014