Musikalische Assistentinnen und Assistenten

Das LJSO Hessen bietet seit vielen Jahren jungen Dirigentinnen und Dirigenten die Möglichkeit, als musikalische Assistentinnen und Assistenten praktische Erfahrung zu sammeln. Nicolás Pasquet hat dieses System während seiner Amtszeit als Chefdirigent (2009–2024) maßgeblich ausgebaut und standardisiert: Seitdem ist es fester Bestandteil der Orchesterarbeit, dass Assistentinnen und Assistenten nicht nur Proben begleiten, sondern auch regelmäßig eigene Konzerte dirigieren. So erhalten sie wertvolle Bühnenerfahrung und können ihr künstlerisches Profil schärfen – viele von ihnen haben von hier aus den Weg in eine erfolgreiche Karriere eingeschlagen.

Jacob Burzin

Musikalischer Assistent der Oster-Arbeitsphase 2026

  • Biographie

    Jacob Burzin ist als Pianist und Dirigent zwischen den Welten zu Hause. Sein künstlerischer Weg begann am Klavier, doch schon bald erweiterte sich sein Spektrum um Cello, Posaune, Gesang und schließlich das Dirigat. Mit 17 Jahren stand er erstmals vor einem Orchester – ein prägender Moment, der seine Leidenschaft für die Arbeit mit Ensembles entfachte. 

    Burzin denkt in Partituren, liebt die Intimität des Liedes ebenso wie die Weite des orchestralen Klangs – und verbindet beides im Zuhören, das für ihn den Kern musikalischer Arbeit bildet. Seine Stationen führten ihn von München und Weimar über Proben mit Orchestern in Karlovy Vary, Prag, Lüneburg und Jena bis hin zu eigenen Projekten, die Raum für Experiment und Begegnung öffnen. 

    Neben seiner künstlerischen Tätigkeit widmet er sich der Vermittlung von Musik – sei es als Dozent oder in unkonventionellen Formaten. Wenn er nicht in Partituren versinkt, findet man ihn mit einem Espresso in der Hand, an analogen Synthesizern oder beim Beobachten von Kühen in den Alpen.

    www.jacob-burzin.com

    Foto: ©Kai Neunert

Leonard David Wacker

Musikalischer Assistent der Sommer-Arbeitsphase 2026

  • Biographie

    Leonard David Wacker (*1998 in Jerusalem) ist ein junger deutscher Dirigent und Drittplatzierter des Dirigierwettbewerbs der Juventudes Musicales de España.

    Zu den Highlights der Spielzeit 2025/26 zählen seine Teilnahme am Contemporary Conducting Program des Lucerne Festivals, eine erneute Einladung zur Orquesta Sinfónica de Navarra, sein Debüt mit der Orquesta Sinfónica de Castilla y León sowie sein Operndebüt mit Donizettis Lucia di Lammermoor an der Opéra Angers-Nantes.

    Als Assistent wirkte er bei der Staatskapelle Dresden, den Duisburger Philharmonikern, der Oslo Philharmonie, dem Beethoven Orchester Bonn sowie bei den Landesjugendorchestern von Sachsen, Bayern, Berlin und Hessen. Als Gastdirigent leitete er bereits die Orquesta Sinfónica de Navarra, das Deutsche Ärzteorchester, die Wiesbadener Sinfoniker und das Junge Ensemble Berlin. Im Rahmen seiner Ausbildung sammelte er zudem Erfahrungen mit verschiedenen Orchestern in Deutschland, Tschechien und Spanien.

    Ein besonderer Schwerpunkt Wackers liegt auf der Musik des 20. Jahrhunderts sowie auf dem Werk Johann Sebastian Bachs. 2019 gründete er das Ensemble Anthème, mit dem er Kantaten und Motetten der Barockzeit aufführt. In seiner Programmgestaltung legt er Wert darauf, historische und stilistische Verbindungen zwischen den Werken aufzuzeigen.

    Leonard Wacker wuchs in Jerusalem, Mexiko-Stadt und Berlin auf. Er studierte zunächst Violine an der Universität der Künste Berlin, bevor er sein Dirigierstudium an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Prof. Nicolás Pasquet und Prof. Ekhart Wycik aufnahm. Ein Auslandssemester führte ihn an die Norwegische Musikakademie Oslo, wo er bei Prof. Ole Kristian Ruud und Rolf Gupta lernte.

    Aktuell schließt er sein Studium an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid ab, wo er bei Prof. Nicolás Pasquet, Jordi Francés und Miguel Ángel Cañamero lernt. Parallel dazu studiert er Philosophie und Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin.

    www.leonard-david.com

    Foto: ©Peter Adamik

  • David Afkham

  • Ádám Baross

  • Dominik Beykirch

  • Johannes Braun

  • André Callegaro

  • Chanmin Chung

  • Martijn Dendievel

  • Moon Doh

  • Simon Edelmann

  • Valentin Egel

  • Roc Fargas i Castells

  • Clemens Fieguth

  • Mario Hartmuth

  • Gábor Hontvári

  • Tim Hüttemeister

  • Daniel Huppert

  • Daniel Seonggeun Kim

  • Jane Latron

  • Alexander Letsch

  • Antonio Méndez

  • Clemens Mohr

  • Pascal Müller

  • Olivier Pols

  • Friedrich Praetorius

  • Lea Ray

  • Clemens Schuldt

  • Eric Staiger

  • Kiril Stankow

  • Leslie Suganandarajah

  • Justus Thorau

  • Swann Van Rechem

  • Lorenzo Viotti

  • Leonard Wacker

  • Tobias Wögerer

  • Sebastian Zierer