Musikalische Assistenten in den letzten Jahren
David Afkham
Dominik Beykirch
Johannes Braun
André Callegaro
Chanmin Chung
Martijn Dendievel
Moon Doh
Valentin Egel
Mario Hartmuth
Gábor Hontvári
Daniel Huppert
Alexander Letsch
Antonio Méndez
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Pascal Müller
Olivier Pols
Clemens Schuldt
Kiril Stankow
Leslie Suganandarajah
Justus Thorau
Lorenzo Viotti
Tobias Wögerer
Sebastian Zierer


Friedrich Praetorius, Musikalischer Assistent Ostern 2021 (Corona-Absage)

Friedrich Praetorius wurde 1996 in Lutherstadt Wittenberg geboren und erhielt als Mitglied des Thomanerchores zu Leipzig seine erste musikalische Ausbildung, die neben dem Gesang auch Instrumentalunterricht (Klavier und Cello) einschloss.

Seit Oktober 2015 studiert er Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar bei Prof. Nicolás Pasquet, Prof. Gunter Kahlert, Prof. Ekhart Wycik und GMD Markus L. Frank. Praktische Zusammenarbeit führten ihn bereits zum MDR Sinfonieorchester, zur Staatskapelle Weimar, zur Jenaer Philharmonie, den Stuttgarter Philharmonikern, dem L‘Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, zur Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, zur Thüringen Philharmonie Gotha, zur Nordböhmischen Philharmonie Teplice, zum Karlsbader Sinfonieorchester sowie zum Leipziger Sinfonieorchester.

Friedrich Praetorius ist Gründungsmitglied und musikalischer Leiter des Vereins „Junge Mitteldeutsche Kammeroper e.V.“, sowie des 2012 gegründeten Vokalensembles „Adorabili“. Im Februar 2017 feierte er mit der Jungen Mitteldeutschen Kammeroper (JMKO) sein Debüt im Graben als Operndirigent. Die Produktion „Colas, der Schauspieldirektor“ setzte sich aus W.A. Mozarts „Bastien und Bastienne“ und dem „Schauspieldirektor“ zusammen. Weitere Produktionen waren „Il barbiere di Siviglia“ von G. Paisiello im September 2018 sowie „Il tabarro“ von G. Puccini im März 2020. Konzertreisen mit Adorabili führten ihn unter anderem nach Südkorea, Belgien und Rumänien.

Von Juni bis September 2017 wurde er am Meininger Theater für die musikalische Assistenz und Korrepetitionsaufgaben für die Produktion „Tosca“ ausgewählt. Nach gewonnenem Probedirigat im Dezember 2017 ist Friedrich Praetorius nun Chefdirigent des Wendland-Sinfonieorchesters.

Von Januar bis März 2018 hatte er ein Korrepetitionspraktikum verbunden mit einer musikalischen Assistenz an der Oper Leipzig für die Produktion „Tannhäuser“. Die Regie führte Calixto Bieito; GMD Ulf Schirmer leitete die Produktion.

Von Oktober 2018 bis Juli 2019 studierte Friedrich Praetorius im Rahmen des ERASMUS-Förderprogrammes am Conservatorio di Milano „Giuseppe Verdi“ bei Maestro Daniele Agiman. Nach erfolgreichem Probedirigat durfte er innerhalb einer Hochschulproduktion W.A. Mozarts „Don Giovanni“ assistieren. Im Rahmen des Meisterkurses bei Prof. Johannes Schlaefli und der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz gewann er im September 2019 den mit 1000€ dotierten Orchesterpreis. Nach erfolgreichem Probespiel hat er seit September 2020 einen Zeitvertrag am Deutschen Nationaltheater als musikalischer Assistent für die Kinderoper „Der satanarchäolügenialkohöllische Wunschpunsch“ von Elisabeth Naske, in welcher er auch einige Vorstellungen nachdirigierte.

Außerdem ist Praetorius als Komponist und Arrangeur tätig, was ihn zu einer Zusammenarbeit mit dem Thomanerchor Leipzig, dem Kammerchor der HfM Weimar, dem Vokalensemble „amarcord“ sowie dem Vokalensemble „Sjaella“ geführt hat.