Foto: Peter Christopher


Solist*innen des LJSO Hessen in den letzten Jahren
Byol Kang, Violine und Isang Enders, Violoncello – Winter 2020
Anne Luisa Kramb, Violine – Sommer 2019
Cristina Cazac, Violine – Sommer 2019
Elman Mecid, Marimba/Vibraphon – Ostern 2019
Katharina Kutsch, Sopran – Winter 2019
Michael Karg, Kontrabass – Sommer 2018
Byol Kang, Violine – Ostern 2018
Yvonne Smeulers, Violine – Juni 2018
Paula Bohnet, Sopran – Winter 2018
Sarah Mehnert, Mezzosopran – Winter 2018
Nicolas Ramez, Horn – Sommer 2017
Emily Nebel, Violine – Ostern 2017
Chad Hoopes, Violine – Sommer 2016
Jonian-Ilias Kadesha, Violine – Ehemaligenprojekt 2016
Elias Opferkuch, Klavier – Ostern 2016
Léa Trommenschlager, Sopran – Ostern 2016
Christa-Maria Stangorra, Violine – Winter 2015/16
Lars Winter, Posaune – Sommer 2015
Philipp Mellies, Flöte – Ostern 2015
Nathan Mierdl, Violine – Winter 2014/15
Tobias Feldmann, Violine – Sommer 2014
Gabriel Schwabe, Violoncello – Ostern 2014
Sung-Jae Kim, Klavier – Winter 2014
Juliana Koch, Oboe – Sommer 2013
Simon Höfele, Trompete – Winter 2013
Isang Enders, Violoncello – Sommer 2012
Julian Prégardien, Tenor – Ostern 2012
Niklas Liepe, Violine – Winter 2012
Peijun Xu, Viola – Sommer 2011
Sebastian Sager, Posaune – Osterarn 2011
Peter Sadlo, Schlagzeug (†2016) – Winter 2011
Christoph Schneider, Klarinette – Sommer 2010
Oscar Bohórquez, Violine – Ostern 2010
Hans Christoph Begemann, Bariton – Winter 2009 / 2010
Anna Katherine Claus, Violine – Sommer 2009
Hyelee Chang, Klavier – Ostern 2009
Lena-Maria Buchberger, Harfe – Winter 2009
Britta Hübel, Sprecherin – Sommer 2008

 


Maxine Troglauer – Bassposaune
Solistin der Sommer-Arbeitsphase 2021

Bereits im Alter von 6 Jahren begann Maxine Troglauer mit dem Posaunenunterricht bei Joachim Tobschall an der Wiesbadener Musik- und Kunstschule. Anlässlich der Gründung eines ersten Quartetts wechselte sie mit 13 Jahren zur Bassposaune und konnte mit diesem bereits 2008 einen ersten Preis auf Bundesebene bei „Jugend musiziert“ erreichen. In den folgenden Jahren folgten noch weitere 1. Preise auf Bundesebene sowohl in der Solo- als auch in der Duowertung. Beim Deutschen Musikwettbewerb im März 2017 erhielt Maxine ein Stipendium des Wettbewerbs und wurde in die „Bundesauswahl Konzerte junger Künstler“ (BAKJK) aufgenommen., in der sie in der Saison 2018/2019 gemeinsam mit Vanessa Porter (Schlagwerk) als „Fusion Duo“ bei zahlreichen Konzerten in ganz Deutschland aufgetreten ist.

Nachdem sie von 2010 bis 2012 Mitglied im Landesjugendsinfonieorchester Hessen war, folgte 2012 die Aufnahme in das Bundesjugendorchester. In den darauffolgenden zwei Jahren führten sie Konzerttourneen unter anderem nach China, Tunesien und an zahlreiche Konzertorte in Deutschland und sie konnte ihre Leidenschaft und Fähigkeiten für das Orchesterspiel weiter vertiefen. Im Laufe der Jahre 2016 und 2017 haben die Jazz – und Bigbandmusik eine immer größere Rolle in in ihrem Leben eingenommen. Nach zwei Jahren Mitgliedschaft im Landesjugendjazzorchester Brandenburg unter der Leitung des Jazzposaunisten Jiggs Whigham, folgte 2018 die Aufnahme ins Bundesjazzorchester, das unter anderem auf dem Rochester Jazz Festival, Ottawa Jazz Festival und in Tel Aviv, Israel gastierte und das mit nahmhaften Künstlern wie Niels Klein, Django Bates und der WDR Bigband
zusammenarbeitet.

Maxine war in den vergangenen Jahren bereits an der Deutschen Oper Berlin, dem Staatstheater Wiesbaden und dem Stadttheater Bremen als Aushilfe tätig. Zusätzlich hatte sie in der Spielzeit 2018/2019 einen Zeitvertrag für Bassposaune an der Staatsoper
Hannover inne. Nach dem Abitur zog sie im April 2014 nach Berlin, um an der „Hanns Eisler“ Musikhochschule bei Prof. Christhard Gössling ihr Studium zu beginnen. Nach 3 Semestern wechselte sie nach Hannover in die Klasse von Prof. Jonas Bylund, wo sie im Juli 2019 ihr Bachelor Studium abschloss. Zusätzliche Unterrichte und Meisterkurse erhielt sie unter anderem von Tomer Maschkowski, Eric van Lier, Ingo Lahme und Stefan Schulz.

Seit August 2019 lebt Maxine in New York City, USA und vollendet dort ihr Masterstudium bei dem renommierten Bassposaunisten David Taylor. Sie ist Mitglied des „Contemporary Performance Program“ der Manhattan School of Music, welches sich auf die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts fokussiert. Den insgesamt nur 12 Mitgliedern bieten sich einzigartige Möglichkeiten, sich auf den verschiedensten Bereichen der modernen Musik zu entwickeln und als freischaffende, innovative Künstler zu arbeiten. Zusätzlich wird Maxine seit 2016 von der Instrumentenfirma Lätzsch, ansässig in Bremen, gefördert und ist Mitglied im International Lätzsch Quartet.

https://www.maxinetroglauer.net