Solistinnen und Solisten

Erfahren Sie hier, wer unsere nächsten Solistinnen und Solisten sind und welche Künstlerinnen und Künstler bisher mit dem LJSO Hessen gespielt haben.

Jon Urdapilleta, Klavier

Solist der Oster-Arbeitsphase 2026 

  • Biographie

    Der baskische Pianist Jon Urdapilleta ist bereits in internationalen Konzerthäusern aufgetreten, darunter die Steinway Hall und St. John’s Smith Square in London, das Auditorio Nacional und Teatro Real in Madrid sowie der Palau de la Música Catalana in Barcelona. Als gefragter Solist und Kammermusiker gab er zudem Rezitals bei renommierten Festivals wie dem Festival International Piano Classique de Biarritz, der Fundación Juan March und dem TIHMS in den Niederlanden.

    Als Solist konzertierte er mit Orchestern wie dem Euskadiko Orkestra und dem Orquesta Clásica Santa Cecilia. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Orfeón Donostiarra, mit dem er große Werke wie Brahms’ Requiem und Rossinis Petite Messe solennelle aufführte. Als Korrepetitor arbeitete er mit Dirigentenpersönlichkeiten wie Semyon Bychkov, Ivan Fischer, Lahav Shani und Juanjo Mena.

    Prägend für seine künstlerische Entwicklung waren Begegnungen mit Musikerinnen und Musikern wie Galina Eguiazarova, Jacques Rouvier, Christopher Elton, Yevgeny Sudbin, Pascal Devoyon, Kristian Bezuidenhout und Maxim Vengerov.

    Sein musikalischer Werdegang begann an der Escuela Municipal de Música de San Sebastián bei seiner Mutter, der Pianistin María Isabel Martín. Später absolvierte er den Bachelor of Music und den Master of Arts mit Auszeichnung an der Royal Academy of Music in London, wo er von Rustem Hayroudinoff und Pascal Nemirovski unterrichtet wurde. Parallel studierte er Orchesterdirigieren bei Dominic Grier und Sian Edwards.

    Aktuell promoviert Jon Urdapilleta an der Royal Academy of Music in London (betreut von Dr. Roy Howat) mit einer Dissertation zur Integration des cante jondo in das Klavierwerk von Manuel de Falla. Seit 2025 unterrichtet er Klavier am Conservatorio Francisco Escudero de San Sebastián und übernimmt ab dem Studienjahr 2025/2026 die Betreuung von Abschlussarbeiten an der Escuela Superior de Música Reina Sofía in Madrid.

    Foto: ©Dean Savill

Simon Höfele, Trompete

Solist der Sommer-Arbeitsphase 2026 

  • Biographie

    Simon Höfele ist Preisträger des wichtigsten deutschen Klassikpreises OPUS KLASSIK 2020 und hat sich in kurzer Zeit international als einer der erfolgreichsten Trompeter der jungen Generation etabliert. Als Solist spielte er bereits mit dem Royal Concertgebouw Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Symphony, BBC Philharmonic, BBC Scottish Symphony Orchestra, BBC National Orchestra of Wales und BBC Concert Orchestra, mit Shanghai Philharmonic, dem Berner Symphonieorchester, Musikkollegium Winterthur, Tonkünstler-Orchester, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Konzerthausorchester Berlin, SWR Symphonieorchester, MDR Sinfonieorchester, der NDR Radiophilharmonie, Deutschen Radio Philharmonie, den Bochumer Symphonikern, den Stuttgarter, Dortmunder und Duisburger Philharmonikern, der Staatskapelle Halle, dem Beethoven Orchester Bonn, Mahler Chamber Orchestra, Münchener Kammerorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Orchestre de Chambre de Lausanne u.a..

    Mit Rezitalen war er bereits zu Gast in der Wigmore Hall London, Tonhalle Zürich, im Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam, in der Philharmonie de Paris, Gulbenkian Foundation Lisbon, im L’Auditori Barcelona, Müpa Budapest, in der Philharmonie Luxemburg, im Bozar Brüssel, in der Elbphilharmonie, im Konzerthaus Berlin, Prinzregententheater und Herkulessaal München, Konzerthaus Dortmund, beim Cheltenham Music Festival, Festival de Radio France et Montpellier Languedoc-Roussillon, MiTo Festival, Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musikfestival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Weilburger Schlosskonzerten, beim MDR Musiksommer, beim Mozartfest Würzburg und beim Grafenegg Festival.

    Simon Höfele arbeitet(e) mit Dirigent/-innen wie Ryan Bancroft, Joseph Bastian, Semyon Bychkov, Sylvain Cambreling, Alpesh Chauhan, Jonathan Cohen, Dennis Russell Davies, Jan Willem de Vriend, Kevin John Edusei, Ben Gernon, Andrew Gourlay, Jonathon Heyward, Pietari Inkinen, Julia Jones, Vladimir Jurowski, Roland Kluttig, Joana Mallwitz, Andrew Manze, Enrico Onofri, Matthias Pintscher, Clemens Schuldt, Steven Sloane, Markus Stenz, Valentin Uryupin, Mario Venzago, Lorenzo Viotti, Duncan Ward, Kahchun Wong und vielen anderen.

    Simon Höfele ist 2024/25 Artist in Residence der Jenaer Philharmonie und wird in dieser Saison mehrere Vorstellungen dort geben. Außerdem gibt er sein Debüt bei der Tapiola Sinfonietta unter Ryan Bancroft und kehrt zum Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und den Stuttgarter Philharmonikern zurück.

    Neben dem bekannten Trompetenrepertoire von Telemann über Tartini, Haydn, Hummel, Mozart bis zu Jolivet, Arutjunjan und Zimmermann widmet sich Simon Höfele mit großer Begeisterung der zeitgenössischen Musik und spielte die Uraufführungen der für ihn geschriebenen Werke “Milky Way” (UA 09/2019, Concertgebouw) und “Orion Arm” (UA 05/2023, Philharmonie de Paris) von Miroslav Srnka, Konstantia Gourzis „Ypsilon, A Poem for Trumpet and Orchestra in five scenes“ im Rahmen des Festivals Grafenegg (UA 09/2021, Auditorium Grafenegg), “Three pieces for trumpet” sowie das Concertino for trumpet and orchestra von Mark Simpson (UA 04/2019, Saffron Hall bzw. 05/2021 Duisburger Philharmoniker), “Fantasy for Trumpet” von Kaan Bulak (UA 04/2019, London) oder
    „Meduse – Elle est belle et elle rit“ für Trompete und Orchester von Lisa Streich (DEA 07/2024). Zudem spielt er regelmäßig Werke von Toshio Hosokawa, Christian Jost und Matthias Pintscher, dessen Doppelkonzert für zwei Trompeten er 2012 zusammen mit Reinhold Friedrich und dem Schleswig-Holstein Festival Orchester uraufführte.

    Mit ebenso großer Begeisterung spielt Simon Höfele Kammermusik in verschiedensten Besetzungen. Zu seinen Partnern zählen unter anderem Elisabeth Brauß und Frank Dupree am Klavier sowie der Komponist und Pianist Kaan Bulak.

    Simon Höfele ist Exklusivkünstler bei Berlin Classics, sein Anfang 2020 erschienenes Album “Standards” mit den Trompetenkonzerten von Haydn, Hummel, Arutjunjan und Copland, eingespielt mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra und dem BBC National Orchestra of Wales unter Leitung von Duncan Ward, wurde von der Presse hochgelobt und mit dem OPUS KLASSIK 2020 als “Konzerteinspielung des Jahres” geehrt. Auch das im Frühjahr 2021 erschienene Album “New Standards” mit Rezital-Klassikern sowie das Album “Nobody Knows” von 2023 mit zeitgenössischen Werken für Trompete und Orchester, eingespielt mit dem BBC Symphony Orchestra, erhielten höchste Anerkennung von Fachpresse und Veranstaltenden.

    Für das neue Album „No clouds in Haraz“ (VÖ 29.3.24) fand er sich mit Kaan Bulak zusammen, der in seinen Kompositionen Stile verschmelzen lässt, Einflüsse aus dem Nahen Osten und zeitgenössischer Musik mit der elektronischen Klangsprache Berlins einbaut und verbindet.

    Seit Juli 2023 ist Simon Höfele Host des WDR3-Podcasts KLASSIK CRUSH, in welchem er sich alle zwei Wochen mit anderen jungen Künstlerinen und Künstlern über Musik, ihr Leben als Musiker und andere Themen unterhält, die sie und die junge Zielgruppe des Podcasts umtreiben. Außerdem engagiert er sich neben seinen musikalischen Projekten auch kulturpolitisch und gründete den Verein „Kunstverlust“, für den er als Fotograf Menschen porträtierte, die sich aktiv für die Erhaltung von Kunst und Kultur einsetzen.

    Er unterrichtet als “Visiting Artist” am Royal Birmingham Conservatoire und gibt verschiedene Meisterkurse.

    www.simon-hoefele.de

    Foto: ©Marco Borggreve

Solistinnen und Solisten in den letzten Jahren

Violine
Oscar Bohórquez, Ostern 2010
Cristina Cazac, Sommer 2019
Anna Katherine Claus, Sommer 2009
Johan Dalene, Sommer 2023
Tobias Feldmann, Sommer 2014
Chad Hoopes, Sommer 2016
Maria Ioudenitch, Sommer 2024
Sophia Jaffé, Herbst 2021
Jonian-Ilias Kadesha, Ehemaligenprojekt 2016
Byol Kang, Winter 2020, Ostern 2018
Anne Luisa Kramb, Sommer 2019
Niklas Liepe, Winter 2012
Nathan Mierdl, Winter 2014/15
Emily Nebel, Ostern 2017
Johanna Schubert (Amelio Trio), Winter 2026
Yvonne Smeulers, Juni 2018
Christa-Maria Stangorra, Winter 2015/16
Alexandra Weissbecker, Sommer 2023

Viola
Peijun Xu, Sommer 2011

Violoncello
Isang Enders, Winter 2020, Sommer 2012
Merle Geißler (Amelio Trio), Winter 2026
Gabriel Schwabe, Ostern 2014
Valentino Worlitzsch, Ostern 2023
Konstanze Pietschmann, Sommer 2025

Kontrabass
Michael Karg, Sommer 2018

Fagott
Theo Plath, Winter 2023

Flöte
Philipp Mellies, Ostern 2015

Klarinette
Christoph Schneider, Sommer 2010

Oboe
Juliana Koch, Sommer 2013
Max Vogler, Ostern 2024

Bassposaune
Maxine Troglauer, Sommer 2021

Horn
Nicolas Ramez, Sommer 2017

Posaune
Sebastian Sager, Ostern 2011
Lars Winter, Sommer 2015

Tuba
Ole Heiland, Winter 2024

Trompete
Sebastian Berner, Sommer 2022
Simon Höfele, Winter 2013

Marimba/Vibraphon
Elman Mecid, Ostern 2019

Schlagzeug
Alejandro Coello, Ostern 2022
Peter Sadlo (†2016), Winter 2011

Klavier
Hyelee Chang, Ostern 2009
Sung-Jae Kim, Winter 2014
Philipp Kirchner (Amelio Trio), Winter 2026
Elias Opferkuch, Ostern 2016

Harfe
Lena-Maria Buchberger, Winter 2009

Sopran
Paula Bohnet, Winter 2018
Samantha Gaul, Sonderprojekt 2024
Katharina Kutsch, Winter 2019
Léa Trommenschlager, Ostern 2016
Eva Zalenga, Winter 2025

Mezzosopran
Sarah Mehnert, Winter 2018

Tenor
Julian Habermann, Sonderprojekt 2024
Julian Prégardien, Ostern 2012

Bariton
Hans Christoph Begemann, Winter 2009 / 2010

Sprecherin
Britta Hübel, Sommer 2008